Lösungssprint 2025
Digitale Wege zur Kompetenzförderung von Menschen mit Beeinträchtigung
Der zweite Lösungssprint zielte auf digitale Lösungen zur Kompetenzförderung von Menschen mit Beeinträchtigung. In der Planungsphase definierten die Netzwerkmitglieder die Zielgruppe anhand von zwei Personas:
- Selina für den Übergang von der Schule ins Berufsleben
- Thomas für die berufliche Weiterentwicklung aus der Werkstatt
Mitte Oktober trafen sich Akteur*innen aus der Praxis zu einem zweitägigen Online-Lösungssprint. Mit Innovationsmethoden erarbeiteten die Teilnehmenden ein gemeinsames Problemverständnis, u. a. anhand folgender Fragen: Wie gelingt soziale Teilhabe in neuen beruflichen Kontexten? Wie gut können Selina und Thomas ihre Stärken kommunizieren und berufliche Orientierungsschritte planen?
Basierend auf dem Problemverständnis wurden drei Lösungsansätze prototypisch entwickelt:
Eine Teilnehmerin des Lösungssprints resümiert das Treffen: “Im Rahmen des Lösungssprints konnte ich dank der genutzten Innovationsmethoden neue Perspektiven auf mir bekannte Herausforderungen gewinnen und konkrete Ansatzpunkte für die Praxis entwickeln.”
Im Nachgang des Lösungssprints befassen sich die Mitglieder des INNET damit, wie die entwickelten Lösungsansätze weiter konkretisiert und in der Praxis erprobt werden können. So tragen sie dazu bei, die digitalen Lösungen Schritt für Schritt in den Alltag von Schule, Werkstatt und beruflicher Orientierung zu überführen.
Lösungssprint 2023
Erfolgreicher Lösungssprint für digitale Innovationen in Werkstätten
Das INNET führte im Jahr 2023 erfolgreich einen ersten Lösungssprint durch, um digitale Verbesserungspotenziale für den Arbeitsalltag von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in Werkstätten herauszuarbeiten.
Während des gesamten Prozesses legte das INNET großen Wert darauf, Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen direkt an der Lösungsfindung zu beteiligen.
Die Vorbereitung begann mit einem Planungstreffen, bei dem die Zielgruppe – Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen in Werkstätten – und der Fokus auf Selbstbestimmung und Selbstmanagement festgelegt wurden.
Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen berichteten aus ihrem Arbeitsalltag. Mithilfe angepasster Innovationsmethoden wurde ein tiefes Problemverständnis entwickelt, das als Leitfaden für die folgenden Veranstaltungen diente.
Die Teilnehmer*innen konzentrierten sich auf die Frage: „Wie können digitale Hilfen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen dabei unterstützen, aktiv und selbstbestimmt ihren Arbeitstag zu gestalten?“
Dabei standen zwei zentrale Themen im Mittelpunkt: Die Entwicklung von Ansätzen für eine selbstbestimmte Aufgabenverteilung und die Förderung des eigenständigen Äußerns von Wünschen und Ideen im Arbeitsumfeld. Im Ergebnis wurden zwei App-Ideen für den Arbeitsalltag der Werkstattbeschäftigten entwickelt.
Über die Buttons gelangen Sie zu den Prototypen. Sie werden dafür auf einen anderen Server weitergeleitet.
Wir gehen neue Wege!
Vernetzen Sie sich im INNET mit anderen Vorreiter*innen, um heute die Lösungen von morgen zu entwickeln.
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