Visionsentwicklung

 

Was heute noch unmöglich erscheint, kann schon bald zur Realität werden. Deshalb gehen wir im INNET schon heute neue Wege – als mutige Vorreiter*innen.

KI bietet zahlreiche Potenziale, die in der Eingliederungshilfe bislang wenig genutzt werden. Die Möglichkeiten reichen von der Kommunikation, über assistive Technologien bis hin zur Emotionsregulation. Wir setzen uns zum Ziel, vorhandene Potenziale für die Praxis nutzbar zu machen und – mehr noch – neue Potenziale für die Zukunft zu erschließen.

Das INNET setzt auf offene Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen. Durch Zukunftsszenarien wollen wir Anreize zum Andersdenken schaffen und mutig, kreativ sowie provokant voranschreiten.

Bunte Strahlen auf dunklem Hintergrund ergeben ein Auge.

Visionsworkshop Zukunft gestalten

Personenzentrierung 2040 neu denken

“Es ist 2040 und wir haben es geschafft, trotz Fachkräftemangel die Personenzentrierung mit Hilfe neuer Technologien weitestmöglich auszubauen.”

Diese Aussage regte im Rahmen eines ganztägigen Workshops im September 2025 zum Nach- und Weiterdenken an. Der Tag startete mit einem Vortrag über mögliche technologische Entwicklungen und dem Einsatz von KI in der Eingliederungshilfe bis zum Jahr 2040. Anschließend entwickelten die Teilnehmer*innen des Workshops im Laufe des Tages eine utopische und eine dystopische Vision.

Utopie 2040

Die Utopie zeichnet ein Zukunftsbild, in dem Technologie gezielt zur Unterstützung menschlicher Leistung eingesetzt wird, ohne sie zu ersetzen. Fachkräfte werden durch Sensorik und KI entlastet und können so individueller und bedarfsgerechter agieren. Menschen mit Behinderung nehmen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teil und Technologien wie das Metaverse überwinden sprachliche und physische Barrieren.

Dystopie 2040

Die Dystopie hingegen zeigt die Schattenseiten einer technisierten Eingliederungshilfe. Digitale Systeme treffen fehlerhaft Entscheidungen, die zu Unfällen oder Fehlmedikation führen können. Zudem führt eine übermäßige Automatisierung zu sozialer Isolation. Individuelle Teilhabeplanungen bleiben auf der Strecke und persönliche Beziehungen sowie Menschlichkeit verschwinden zunehmend hinter algorithmischen Abläufen.

Die zentralen Bestandteile der positiven Zukunftsvision wurden abschließend reflektiert und auf ihre Realisierbarkeit im Hier und Jetzt geprüft. Die Ergebnisse des Visionsworkshops werden im Netzwerk nun weiter vertieft und bilden die Grundlage für die strategische Ausrichtung des INNET im Jahr 2026.

Wir gehen neue Wege!

Vernetzen Sie sich im INNET mit anderen Vorreiter*innen, um heute die Lösungen von morgen zu entwickeln.

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Leah Kerstan

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